Die Schweiz setzt sich am Geneva Peace Forum für Dialog und Mediation ein
Bern, 09.10.2026 — Vom 12. bis 15. Oktober 2026 findet im Internationalen Konferenzzentrum Genf (CICG) das Geneva Peace Forum statt. Unter dem Motto «Choose Peace» bringt es Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Das EDA ist ein strategischer Partner des Forums, da die Förderung von Frieden und Wohlstand eine aussenpolitische Priorität der Schweiz ist. Staatssekretär Alexandre Fasel spricht an der Eröffnung und nimmt an einer hochrangigen Diskussion zur Friedensmediation teil.
Das Geneva Peace Forum bietet Raum für hochrangige politische Gespräche und für den Austausch über praktische Ansätze zur zivilen Friedensförderung. Dazu gehören beispielsweise Mediation, humanitäre Minenräumung sowie die Guten Dienste der Schweiz. So diskutiert am 12. Oktober EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel zum Auftakt mit dem Präsidenten von Sierra Leone, Julius Maada Bio, dem katarischen Staatsminister Mohamed Al-Khulaifi und weiteren Fachpersonen über die Bedeutung von Normen für die Friedensmediation.
Mediation im Fokus
Ein Schwerpunkt ist die Veranstaltungsreihe «Mediation in Focus», an deren Gestaltung die Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA mitwirkt. Sieben Veranstaltungen befassen sich im Rahmen des Forums mit aktuellen Fragen der Friedensmediation, unter anderem mit der Rolle des Völkerrechts, der Bedeutung inklusiver Friedensprozesse und der langfristigen Umsetzung von Friedensvereinbarungen.
Vertreterinnen und Vertreter des EDA beteiligen sich während des Forums an weiteren Diskussionsrunden, unter anderem zu Frauen in Friedensprozessen, humanitärer Diplomatie und Konfliktprävention. Damit unterstreicht das Forum auch die anhaltende Bedeutung Genfs als internationalem Standort für die friedliche Beilegung von Konflikten und die zivile Friedensförderung.
Das Geneva Peace Forum führt die zwölfjährige Geschichte der Geneva Peace Week in einem neuen Format fort. Organisiert wird das Forum von der Stiftung «Geneva Peacebuilding Platform» in Zusammenarbeit mit einem Konsortium aus zahlreichen in Genf ansässigen Institutionen und deren Partnern weltweit sowie mit Unterstützung des Bundes, des Kantons und der Stadt Genf. Zu den beteiligten Institutionen gehören unter anderem das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP), das Genfer internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung (GICHD) und das Genfer Zentrum für Gouvernanz im Sicherheitssektor (DCAF).
Das Forum findet vor Ort und online statt. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Registrierung ist erforderlich. Das Programm ist online verfügbar.
