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MedienmitteilungVeröffentlicht am 19. Juni 2025

Rückgang um 1,5% in der Parahotellerie im Jahr 2024

Neuchâtel, 19.06.2025 — Die Parahotellerie verzeichnete im Jahr 2024 17,3 Millionen Logiernächte. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang von 1,5%. Die ausländische Nachfrage stieg um 3,7% auf 5,8 Millionen. Hingegen sank die Zahl der Logiernächte bei den inländischen Gästen auf 11,5 Millionen (–3,9%). Soweit einige der definitiven Ergebnisse aus der Parahotelleriestatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Anhand der kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie kann eine Gesamtbilanz für die touristische Beherbergung in der Schweiz erstellt werden. 2024 wurden in der Schweiz 60,1 Millionen Logiernächte verzeichnet, was gegenüber 2023 einem Plus von 1,4% entspricht. 2024 generierten die inländischen Gäste 32,4 Millionen Logiernächte (–1,4 % gegenüber 2023), die ausländischen Gäste 27,8 Millionen (+4,8%).

Weniger Schweizer, jedoch mehr ausländische Gäste in Ferienwohnungen

Im Jahr 2024 ging der grösste Anteil der Logiernächte in der Parahotellerie auf kommerziell bewirtschaftete Ferienwohnungen zurück (40,8%). Mit einem Jahrestotal von 7,1 Millionen Logiernächten sank die Nachfrage gegenüber 2023 um 2,2%. Die inländische Nachfrage ging um 6,9% zurück und erreichte 4,2 Millionen Logiernächte. Die ausländische Nachfrage stieg um 5,5% auf 2,9 Millionen Logiernächte. Die Gäste aus Europa (2,3 Millionen / +4,5%) generierten 79,0% der Logiernächte der ausländischen Gäste.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen belief sich 2024 auf 6,0 Nächte. Verteilt auf die sieben Grossregionen war die Nachfrage in der Genferseeregion mit 2,6 Millionen Logiernächten am stärksten.

Gleichbleibendes Niveau bei den Kollektivunterkünften

Mit 5,4 Millionen lag im Jahr 2024 die Anzahl der Logiernächte in Kollektivunterkünften auf demselben Niveau wie 2023.

2024 gingen 4,4 Millionen Logiernächte auf das Konto von inländischen Gästen, was einer Abnahme von 0,3% entspricht. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland (davon 75,8% aus Europa) verzeichneten 1,0 Millionen Logiernächte (+0,7%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer Kollektivunterkunft betrug 2,5 Nächte. Die Ostschweiz behauptete sich mit 1,5 Millionen Logiernächten an der Spitze der Grossregionen.

Weniger Übernachtungen auf Campingplätzen

Die Anzahl der Logiernächte auf Campingplätze sank um 2,0% auf 4,8 Millionen. Der Rückgang (–4,8%) bei der Kundschaft aus dem Inland (2,9 Millionen) konnte durch die gestiegene ausländische Nachfrage (+2,7% auf 1,9 Millionen) nicht kompensiert werden.

Mit 96,2% hatten die Gäste aus Europa den grössten Anteil an der ausländischen Nachfrage. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2024 bei 2,9 Logiernächten. Mit 1,2 Millionen Logiernächten war der Espace Mittelland die Grossregion mit der höchsten Anzahl an Logiernächten auf Campingplätzen, gefolgt von der Genferseeregion (1,0 Millionen).

Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS.